Dienstag, 15.04.2008
Die gelbe Schleife - Solidarität mit unseren Soldaten im Einsatz
Die erste Schleife, die als ein Symbol in die Geschichte einging, war gelb. Sie wurde in einem Marschlied erwähnt, das von der US Army gesungen wurde. 1917 bekam George A. Norton die Rechte an dem Lied. Der Titel: "Round her neck she wears a yellow ribbon".'Round her neck she wears a yellow ribbon,
She wears it in winter and the summer so they say,
If you ask her "Why the decoration?"
She'll say "It's for my soldier who is far, far away."
1973 hatte dann die Gruppe Dawn um den Sänger Tony Orlando einen sehr großen Erfolg mit dem Lied "Tie a yellow ribbon round the old oak tree".
In dem Lied geht es darum, dass ein Häftling nach 3 Jahren aus dem Gefängnis freikommt und seine Frau vorher in einem Brief bittet ihn wissen zu lassen, ob er nach dieser langen Zeit zu ihr zurück kehren darf.
Falls ja, solle sie eine gelbe Schleife an die alte Eiche binden. Sollte er dort keine Schleife sehen, würde er erst gar nicht aus dem Bus aussteigen, einfach weiter fahren und sie vergessen, denn denn habe sie wohl ein neues Glück gefunden.
Das Ende des Liedes beschreibt, wie der Mann im Bus sitzt und ungläubig auf die alte Eiche sieht. Dort war nicht nur eine gelbe Schleife zu sehen, nein - hunderte von gelben Schleifen wehten im Wind.
Während der Iran Kriese wurden die Schleifen zum Symbol der Unterstützung, als im Dezember 1979 Penelope Laingen eine gelbe Schleife um einen Baum auf der Wiese von ihrem Haus band. Iranische Revolutionäre hatten einen Monat vorher ihren Ehemann Bruce, US-Botschafter und ranghöchster Offizier, sowie mehr als 60 weitere Amerikaner in Teheran als Geiseln genommen. Sie wollte damit zeigen, wie sehr sie sich wünschte, dass ihr Mann nach Hause käme. Ihre Freunde und Familienmitglieder folgten als Unterstützung ihrem Beispiel. (Im Januar 1981 kam Bruce Laingen zurück nach Hause).
In den 90er Jahren tauchten wieder gelbe Schleifen auf. Diesmal erschien sie zusammen mit dem Slogan "Support our Troops" in Form von gelben Bänder, als Geste der Solidarität mit den Soldaten im Golfkrieg.
Inzwischen ist sie das Symbol für Solidarität und Unterstützung, eng im Zusammenhang mit dem Warten auf einen geliebten Menschen und der baldigen Rückkehr von militärischen Truppen.
In der heutigen Zeit haben die rasanten politischen Änderungen auch die Gefühle der Menschen für eine neue Bedrohung und damit für die Notwendigkeit unserer Bundeswehr verändert. Die Soldaten setzen sich weltweit für die Interessen des Landes ein. Und das mit ihrer Gesundheit und mit ihrem Leben!
Nun ist es an der Zeit, Solidarität zu zeigen.
Der NATO-Shop-Nord in Oldenburg hat aus diesem Grund eine bundesweite patentrechtlich geschützte Aktion gestartet: das "Gelbe Band" und die "Gelbe Schleife"
Diese sollen als unbelastetes und zeitlos gültiges Symbol das Vertrauen in unsere Truppen zum Ausdruck bringen.
Man kann "Flagge zeigen". Gelb steht weltweit als Farbe für die Unterstützung der eigenen Streitkräfte.
Im Einsatz steht sie als Erinnerung an die Heimat und zu Hause ist sie Symbol für die enge und auch persönliche Verbundenheit mit dem eigenen Soldaten.

Kommentare
Liebe navy community,
ich finde Ihre eingestellt Seite ganz toll und wirkungsvoll. Da haben Sie sich wirklich große Mühe gemacht.
Mit grosser Freude habe ich auch gesehen, dass Sie unsere Solidarisierungsaktion Gelbes Band / Gelbe Schleife auf Ihrer Seite eingestellt haben. Vielen Dank dafür.
Das zeigt uns, das die große Wichtigkeit und Bedeutung einer Solidarisierung mit unseren Streitkräften und ihren Angehörigen auch in Deutschland immer mehr erkannt wird.
Wir hoffen, dass wir bald auch bei der Marine Sponsoren finden, die z.B. bei jedem Auslaufen eines Schiffes unserer Bundesmarine die Symbole Gelbes Band und Gelbe Schleife an die Soldaten und ihre Angehörigen verteilen.
Mit herzlichen Grüßen auch zum 1. Mai Ihre Monica Melloh / Nato-Shop-Nord
Vielen Dank für die Aktion, es ist eine großartige Sache und wir können unsere Verbundenheit mit unseren Kameraden im Einsatz zeigen.
Alles Gute weiterhin
Franz X. Strobl, 1.Vors. RK Moos, Bayern